Linux

Dez 29

Razberry Z-Wave Setup

Als Einstieg in die Welt der Z-Wave Produkte habe ich mir das Razberry Z-Wave Modul für den Raspberry PI und einen Fibaro Zwischenstecker zugelegt. Die Möglichkeit der Auswertung über JSON fand ich besonders interessant.

Zum Razberry Z-Wave Modul:
Die beiliegende Beschreibung ist mehr als spärlich. Außerdem anscheinend veraltet. Versucht man nach der Anleitung vorzugehen, läuft das Setup zwar durch – jedoch kann keine Geräte ID vergeben werden, was das Webinterface nicht verwendbar macht. Anscheinend kann die Adresse nicht aufgerufen werden, welche die ID vergibt. Ich habe dann die neueste Version mit

wget -q -O – razberry.z-wave.me/install/v2.2.0 | sudo bash

eingespielt. Auch hier das gleiche die Weboberfläche war kaputt. In einem anderen Forum habe ich dann den Hinweis bekommen, dass in der Adminoberfläche (http://192.168.xx.xx:8084 – Fehlermeldungen ignorieren) -> Advanced -> IP Network Setup eine feste IP eingestellt werden muss. Anschließend ist ein Neustart erforderlich. Im Anschluss muss man ebenfalls über die Adminoberfläche noch einmal auf die aktuelle Version updaten (http://192.168.xx.xx:8084 – Fehlermeldungen ignorieren) -> Advanced -> Firmware -> Update to latest -> Update. Anschließend noch einmal neustarten.

Nun bekam ich eine Geräte ID und die Fehlermeldungen waren verschwunden. Jetzt war allerdings fraglich wo die Z-Wave Geräte verwaltet werden konnten. Die Oberfläche gab dazu nichts her. Online fand ich ein paar Hinweise, dass weitere Verwaltungsoberflächen installiert werden könnten, aber auch, dass schon eine Basis Oberfläche vorhanden ist. Irgendwo in den Tiefen der Z-Wave Razberry Foren etc. dann der Hinweis, dass unter http://192.168.xx.xx:8083 diese Basis Oberfläche läuft.

Und siehe da, der Fibaro Zwischenstecker hat sich sofort einbinden lassen, war schaltbar und hat den Verbrauch zurückgegeben. Somit konnte die JSON / XML Party beginnen. Mit

http://192.168.xx.xx:8083//ZWaveAPI/Run/devices

bekommt man eine erste Übersicht der Geräte z.B. Dazu habe ich ein paar Hinweise (keine wirkliche Doku) unter http://www.openremote.org/display/docs/OpenRemote+2.0+How+To+-+Z-Wave+with+Razberry gefunden.

Insgesamt läuft nach dem komplizierten (naja eher schlecht dokumentierten) Setup die Sache recht stabil. Z-Wave hat für mich im Gegensatz zu anderen Varianten wie ZigBee (der Vergleich hinkt jetzt zwar) den Vorteil, dass auch herstellerübergreiffende Vernetzung möglich ist und somit die kreativsten Szenarien abbildbar sind.

Jul 11

Linux: Mehrere Dateien mit einem Befehl umbenennen

Es gibt Fälle, da wäre es hilfreich mehrere Dateien, dessen Dateinamen gleich aufgebaut sind, mit einem Befehl umzubenennen.

mv hilft hier nicht weiter, da der Befehl bei Andwendung des * im from als to ein Verzeichnis erwartet.

Was hilft ist der Befehl mmv mit dessen Syntax sich einiges anstellen lässt.

Hat man z.B. Dateien mit folgenden Dateinamen:
mylog-2012-04-05.log
mylog-2012-04-06.log

und möchte dessen Dateiändung von .log in .csv umwandeln geht man mit mmv wie folgt vor:
mmv ‘*.log’ ‘#1.csv’

Das #1 gibt dann den Wert aus dem ersten * wieder. Somit lässt sich z.B. auch folgendes realisieren, wenn man zusätzlich noch ‘mylog’ aus dem Filename in ‘weblog’ ändern und das Datum an die erste Stelle des Dateinamens haben will:
mmv ‘*-*.log’ ‘#2-#1.csv’

Nov 15

Linux: Dateien unter/über/an einem bestimmten Datum finden mit find

Geht letztendlich ganz einfach mit find:

find ./ -mtime +14

Der Befehl würde z.B. alle Dateien ausgeben, welche älter als 14 Tage sind im aktuellen Verzeichnis. Das geht auch mit jünger als 14 Tage

find ./ -mtime -14

vor 14 Tagen

find ./ -mtime 14

oder vor 14 Minuten

find ./ -mmin 14

usw. Dem Bedarf sind wie immer (fast) keine Grenzen gesetzt. So kann man den Befehl dann auch wunderbar weiterverwenden um z.B. die gefunden Dateien zu zippen. Dieser Befehl zippt alle Dateien die älter als 14 Tage sind:

find ./ -mtime +14 | for read $zip; do zip deinezipdatei.zip $zip; done

Aug 29

Linux: Mail mit Anhang von Konsole senden

Es gibt oftmals die Situation, man ist über z.B. PuTTy auf der Linuxkonsole eingewählt und bräuchte lokal eine Datei vom System. Klar könnte man über einen Tunnel oder WinScp oder Ähnliches auch an die Datei kommen, bequem geht das aber auch mit

echo “MAILINHALT” |mutt -s “BETREFF” EMAILADRESSE -a ANHANG

Lässt sich natürlich auch beliebig kombinieren z.B. um einen Report regelmäßig schicken zu lassen.

Aug 29

Linux: “Argument list too long” umgehen

Teilweise kommen Befehle wie rm, zip oder cat mit zu vielen Dateien nicht klar. Abhilfe schafft hier in den meisten Fällen:

for file in ./*.csv ; do rm $file ; done;

Im Beispiel würden alle csv Dateien im Verzeichnis ./ gelöscht werden. rm kann natürlich durch jeden anderen Befehl ersetzt werden.

Aug 28

Linux: Dateien zählen

find . -type f | wc -l

Zeigt die Anzahl aller regulären Dateien innerhalb des aktuellen Verzeichnisses ( . ) und der darunterliegenden Unter-Verzeichnisse an.

Jun 15

LINUX: Logfileauswertung und -aufbereitung mit AWK und GREP

Es gibt zwar viele Tools zum Auswerten (z.B. Cacti oder Nagios) oder Analysieren (Webanalysetools) von Logfiles, um diese individuell zu füttern bedarf es aber einer entsprechenden Datenquelle. Das Umstrukturieren und Auswerten z.B. von Logfiles unter Linux geht äußerst einfach mit den Bordmitteln wie awk und grep. Ja, selbst analyse lässt sich damit betreiben. Mit diesem “Howto” oder “Tutorial” wird dies anhand von Apache Logfiles gezeigt. Aber auch jedes andere File kann so verarbeitet werden. Achtung: Viele Wege führen nach Rom. Hier einer der einfachsten…


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Dez 30

Asus O!Play – Nicht gelistetes Netzwerkverzeichnis mounten

Das Asus O!Play bietet die Möglichkeit alle kompatiblen Fileformate entweder über einen UPNP Server zu Streamen oder direkt auf ein Netzwerkshare abzuspielen. Leider kann man das Netzwerk nur über die “Domains” bzw. “Workgroups” durchsuchen (Firmware 1.17P/N). Wenn solch eine Workgroup nicht aufgelistet ist, ist auch kein Zugriff möglich. Hier eine Beschreibung wie man durch sich über Telnet trotzdem den Zugang einrichten kann.

asusoplay


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Jul 26

Linux: Sound von der Konsole mit MADPlayer HowTo

Schonmal dran gedacht: Sound vom Server der aber keinen X-Server installiert hat? Wenn die MP3s sowieso auf dem Server liegen und noch eine Soundkarte vorhanden ist evtl. eine nette Möglichkeit über die angeschlossene Soundanlage seine MP3s zu hören. libmad und der MADPlayer ermöglichen dies.

madplay02


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Feb 09

Linux: Große Dateien finden

ls -lahS $(find / -type f -size +10000k)

zeigt alle Dateien an die größer als 10 MByte sind.

Jan 30

Zeitstempel von Datei ändern

Den Zeitstempel einer Datei zu ändern geht unter Linux so:

touch -t 200901301854.10 DATEINAME

Der Befehl würde den Zeitstempel von DATEINAME auf den 30.01.2009 18:54:10 setzen. Dies ist z.B. bei Podcasts recht hilfreich, falls die Reihenfolge vom Zeitstempel abhängig ist.


Jan 25

FTP Verzeichnis mounten ohne standard mount Befehl

Unter manchen Distributionen und Konfigurationen lässt sich ein FTP Verzeichnis nicht mit dem normalen mount Befehl einbinden. Mit dem Zusatztool curlftpfs ist dies jedoch möglich.
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Jan 21

PuTTY line drawing Problem

Putty ist ein SSH/Telnet-Client für Windows, mit dem man sich auf Unix-Systemen einloggen kann um zum Beispiel aufs Dateisystem zuzugreifen oder Programme auszuführen.

Es kann jedoch vorkommen, das manche Programme (z.B. Midnight Commander) falsch bzw. fehlerhaft dargestellt werden.
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